Wieso nicht, eine Handtasche tragen,
die so überhaupt nicht
zum restlichen Outfit passt.
Wieso nicht, im Regen spazieren gehen
ohne Regenschirm.
Wieso nicht, das Dessert vor
der Hauptspeise essen.
Wieso nicht, lachen wenn
alle anderen weinen.
Wieso nicht, aus der Reihe treten.
Wieso nicht, gegen den Strom schwimmen.
Wieso nicht, tanzen wenn
alle anderen still stehen.
Wieso nicht, .....
Wieso nicht, .....
Wieso nicht, anders sein.
Wieso nicht, anders tun.
Tuschestift und Marker auf Papier, 20×20 cm, 2020; verkauft
Für mich macht Vielfalt im Leben das Leben erst lebenswert. Wie diese Vielfalt aussieht, nun, das bestimmt selbstverständlich jeder für sich. Die eigene Vielfältigkeit ist die eigene Wertschöpfung, ist die eigene Gestaltung, ist mein Eigenes, bin ich, ist mein Ich, ist….Ich bin Ich.
Oh Hilfe! Hilfe! Hilfe!
Welch liebliches Leuchten
des goldenen Kelches!
Welch Reinheit ihn umgibt.
Doch oh weh...im Inneren...
der Sog...er zieht und zerrt...
könnt ich nur ablassen...
Der Zauber...von außen...
...und innen?...oh weh!
Einsteigen...abfahren...
welche Route war es noch gleich?
Egal...
Dieses verführerische Leuchten!
...außen...
Was kümmern mich meine inneren,
eigenen Gesetze?
Und die Natur
greift nach dem Sein,
wie es ist,
so schlingt sie ihre Ranken,
den Gesetzen folgend,
in stetigem Wachsen,
und unaufhaltsam.
Farbstift und Bleistift auf Papier, 20×30 cm, 2016
Die Zukunft ist dort.
Es ist nichts zu sehen.
Was wird dort sein?
So finster.
Dunkel.
Kein Licht.
Nichts ist beleuchtet.
Keine Orientierung.
Was wird dort sein?
Sag, was wird uns dort erwarten?
Du musst es doch wissen!
Mir scheint, du hast nur so getan,
als wüsstest du.
Enttäuschung.
Zorn.
Nun sind wir hilflos. Allein.
Mir scheint, hier gibt es nichts zu wissen.
Sie weiß es nicht.
Wer weiß es?
Ich kann nichts sehen!
Wo führt der Weg uns hin?
Was wird dort sein?
Zukunft.
Pastellkreide auf Papier, 40×50 cm, 2014; verkauft
Welch Freude dem Beisammensein
Welch Freude der Gemeinsamkeit
Welch Freundin!
Welch Freude der Geheimnisse
Welch Freude der Gemeinschaft
Welch Freundin!
Welch Freude der Gleichheit
Welch Freude der Unterschiede
Welch Freundin!
Welch Freude dem Vertrauen
Welch Freude dem Verlass
Welch Freundin!
Welch Freude der gleichsam Freude
Welch Freude dem gleich Gesinn
Welch Freundin!
Welch Freude der Freundschaft
Welch Freude die Freundinnen
Dazu wieder ein Zitat aus einem Fendrich Lied: “A winzig klana Tropfen Zeit, verdaumpft in der Unendlichkeit….”. Nutzen wir diese Zeit mit allen uns zur Verfügung stehenden Sinnen. Carpe diem, JETZT.
Ich denke, dass in dieser Welt von vielen viel Energie gespart wird, beim intelligenten Denken. Überlassen sich lieber dem Kollektiv. Eigenverantwortung, Fühlen und Spüren sind wohl Fremdwörter. Denn sonst müsste es keine Richtlinien wie für Dummies geben, in Zeiten wie diesen.