Gefangen
Einsam
Verlassen
Einsam
Schmerz
Mein Schmerz
Meine Einsamkeit
Meine Gefangenschaft
Ich verlasse
Ich verlasse den Schmerz
Ich verlasse die Einsamkeit?
Ich verlasse die Gefangenschaft!
Ich bin einsam
Ich bin ein Sam
Ich bin eins mit mir
Ich bin frei
Der Kasperl und seine Mitmacher.
Des Kasperls Spaß.
Spielwiese und
hirnlose Gefolgschaft
Des Kasperls Spaß!
Sinn loses Treiben.
Des Kasperls Spaß!
Gefangen oder Sicherheit?
Bist du gefangen
durch des Kasperls Spaß?
Bist du sicher?
Wessen kannst du dir sicher sein?
Vorgabe
Sicherheit?
Ohne Sinne
Sicherheit?
Gefangenschaft
durch blinde Gefolgschaft
Sicherheit?
Des Kasperls Spaß
in der Gesellschaft!
Kannst du ihn sehen?
Kannst du ihn hören?
Kannst du ihn spüren?
Was fühlst du wenn du ihn siehst?
Was fühlst du wenn du ihn hörst?
Des Kasperls Spaß
in der Gesellschaft.
In Zeiten wie diesen braucht der Mensch Führung! Unsinn!! Der Mensch wird verlockt, gelockt, manipuliert, und schlussendlich geangelt. Wer sein eigenes Spüren und Fühlen verloren hat, wem die eigene innere Stimme verstummt ist, ja der nimmt Führung von außen gerne an. Denn was und wie soll getan werden?
Nehmt Abstand, tretet einen Schritt zurück und schaut hin! Nehmt den Kontakt zu euch selber wieder auf, fühlt und spürt! Angebotene Sicherheit glaube ich nur nehmen zu müssen, wenn ich von Angst getrieben werde. Vertrauen in sich selbst ist die Devise.
In Zeiten wie diesen bilden wir dann eine Einheit wenn wir alles gleich machen? Oder sind wir ohnehin eine Einheit weil wir uns alles einreden lassen? Benötigt es überhaupt einer Einheit? Müssen wir in Einheit leben? Können wir nur in Einheit überleben? Kann ich überhaupt mein Leben leben in Einheit mit jemand anderem, oder mit vielen, oder mit unsinnigen Vorgaben? Was ist der Preis für diese Einheit? Was ist der Preis für das einheitliche Überleben? Oder sollte ich mit mir eine Einheit bilden und als Ich überleben. Denn genau genommen besteht eine Gesellschaft aus lauter Ichs.
Auch in Zeiten wie diesen dreht sich die Welt weiter. Manche Mühlen scheinen still zu stehen, aber in Wahrheit dreht sich alles weiter. Ob nach vor oder zurück ist eine andere Geschichte. Mein Uhrwerk habe ich selbst in der Hand. Drehe ich mich in meinem Rhythmus, mit meiner Wahrheit, oder bin ich Marionette? Ist mein Geist frei? Bekomme ich noch Luft? Und was ist mit meiner Seele? Kann ich mich abgrenzen zum Außen? Und möchte ich das überhaupt?
In Zeiten wie diesen durchlaufe ich möglicherweise viele Gefühls-stadien. Jetzt habe ich Zeit genug hinzuschauen. Vielleicht löst sich ja der eine oder andere Knoten. Jedenfalls kann es sehr bunt sein, sich mit sich selbst zu beschäftigen.
Wie kommuniziere ich in Zeiten wie diesen? Wie kommuniziere ich überhaupt? Kommuniziere ich generell? Oder bin ich so sehr beschäftigt, dass ich das Kommunizieren verlernt habe? Wurde mir Kommunizieren überhaupt gelehrt? Kann ich das Kommunizieren lernen? Was ist Kommunikation? Mit dem anderen reden, ist das bereits Kommunikation? Muss ich überhaupt reden um zu kommunizieren? Und was passiert bei der Kommunikation? Sollte etwas passieren?
Tuschestift und Marker auf Papier, 20×20 cm, 2020; verkauft
In Zeiten wie diesen, können wir uns auf das Einfache besinnen. Weniger ist mehr ist ein bekannter Ausspruch. Durch das Einfache im Außen zeigt sich die Vielfalt in uns. Durch die Reduktion im Alltag, kann die eigene Kreativität aufleben.
In Zeiten wie diesen, sollte jeder für sich selbst hervortreten. Nicht alles was uns vor die Nase gestellt wird, oder was uns vor die Füße geworfen wird, muss ich als gegeben hinnehmen und kritiklos annehmen. Manche Dinge sind zu nehmen wie sie sind, für immer oder für eine gewisse Zeit. Aber ich muss immer für mich selber einstehen können. Mein Fühlen und Spüren gibt mir meinen Weg an. Tretet hervor! Glaubt nicht alles was gesagt wird. Tut nicht alles was verlangt wird.